Berichterstattung zur aktuellen Situation der Pop-Kultur in Regensburg

Wir bitten im zuständigen Ausschuss zu berichten, wie sich die Situation der Pop-Kultur im Bereich Musik (Bands, Proberäume, Auftrittsmöglichkeiten etc.) aktuell darstellt.

Begründung:
Vor Jahren war Regensburg in der Jugendkultur in Bayern eine „Macht“ und wurde neben Weilheim und v.a. München als dritter Hotspot stark wahrgenommen (BR, Spex, intro, SZ, diverse blogs, etc.). Das hat sich vermutlich elementar geändert.

Durch gute Vernetzung mit der freien Kulturszene wissen wir, dass es immer wieder zu schwierigen Situationen kommt, wenn junge Musiker bezahlbare Proberäume suchen. Durch die Situation auf dem Immobilienmarkt hat sich die ohnehin nicht rosige Situation der jungen Künstler noch verschärft. Es kann nicht in unserem Sinne einer gestaltenden Kulturpolitik sein, dass junge Talente abwandern, weil sie weder Übungsräume noch Auftrittsmöglichkeiten in ausreichender Quantität und Qualität vorfinden (Teichmann-Brüder, diverse kleine Plattenlabels, Heimat – Andi Zorn etc.). Durch den baldigen Wegfall der „Schenkerhallen“ an der Ladehofstraße wird sich der Druck weiter verschärfen. Die segensreiche Sing- und Musikschule ist natürlich nicht in der Lage die gesamte Musikszene abzubilden. Die Jazzer und andere freie Ton-Künstler haben ähnliche Probleme.

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