Ehrenamtskarte statt Freiwilligenkarte einführen!

In der Stadt Regensburg wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Ehrenamtskarte eingeführt, die von Seiten des Freistaats zur Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements auf den Weg gebracht wurde. Die Verwaltung wird beauftragt, die hierfür notwendigen Vorarbeiten zu leisten.

Begründung:
Die Stadt Regensburg gibt seit dem Jahr 2002 eine Freiwilligenkarte mit Vergünstigungen für Regensburger Bürgerinnen und Bürger heraus, die sich ehrenamtlich in Vereinen oder Verbänden engagieren. Zwischenzeitlich hat das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen jedoch eine bayernweite Ehrenamtskarte entwickelt, deren Vorteile zur Regensburger Freiwilligenkarte deutlich sichtbar sind.

Voraussetzung für den Erhalt einer Ehrenamtskarte ist ein freiwilliges, unentgeltliches Engagement von durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder bei Projektarbeiten mindestens 250 Stunden jährlich über die Dauer von mindestens zwei Jahren sowie ein Mindestalter von 16 Jahren. Die Bayerische Ehrenamtskarte ist jeweils für drei Jahre nach Ausstellung gültig. Sie wird seit Herbst 2011 an verdiente Ehrenamtliche verliehen und vermittelt Vergünstigungen in öffentlichen und privaten Einrichtungen in allen denjenigen Landkreisen und kreisfreien Städten, die die Bayerische Ehrenamtskarte einführen.

Laut Bayerischem Sozialministerium haben bisher schon 50 Landkreise und kreisfreie Städte und damit deutlich mehr als die Hälfte die Ehrenamtskarte eingeführt. In der Oberpfalz setzen mittlerweile sogar alle Landkreise außer Regensburg sowie die kreisfreie Stadt Weiden auf die Ehrenamtskarte. Die Stadt Regensburg sollte ihren Sonderweg endlich beenden.

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