Endlich Perspektive für das Velodrom

Bericht von der Kulturausschuss-Sitzung im Juni 2025

Ende Juni gab es eine gemeinsame Sitzung von Kulturausschuss und Planungsausschuss zur Zukunft des Velodroms am Arnulfsplatz. Dort bekamen die Stadträt*innen einen Bericht über den aktuellen Stand zum Gebäude, seiner Nutzung und seiner Sanierung. Das Velodrom wurde 1998 als provisorische Spielstätte für das Theater saniert. Wegen der dauerhaften Weiternutzung steht jetzt aber eine größere Sanierung an.

„Ich habe das Gefühl, dass die Regensburger*innen das Velodrom in den 22 Jahren ‚Zwischennutzung‘ lieben gelernt haben“, so Stadtrat Dr. Stefan Christoph, Mitglied im Kulturausschuss. „Ich freue mich deswegen, dass es jetzt eine Perspektive für die Weiternutzung gibt.“ In der Ausschusssitzung wurden die Pläne vorgestellt. Am Ende steht ein Kompromiss aus ganz vielen Anforderungen: dem, was das Theater sich künstlerisch vorstellt; der energetischen Sanierung; des Denkmalschutzes; und dessen, was die Stadt sich finanziell leisten möchte. Als künftiges Staatstheater kann die Stadt aber natürlich auch noch mit Geld vom Freistaat rechnen.

„Ich glaube, dass es ein ganz guter Kompromiss geworden ist“, so Christoph. Es standen auch andere Vorschläge im Raum – zum Beispiel eine zentrale Bühne in der Mitte. Das hätte zwar ähnlich viel gekostet, wäre für das Theater aber viel schwieriger zu bespielen gewesen. Christoph weiter: „Ich finde es gut, dass das Velodrom in ein paar Jahren wieder genutzt werden kann und nicht leer steht. Das wäre nämlich wirklich eine Schande gewesen.“

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