Erste Unisex-Toiletten beschlossen

Ein wichtiger Schritt für mehr Teilhabe im öffentlichen Raum: Der Verwaltungsausschuss hat am 19. März einstimmig beschlossen, mehrere öffentliche Toiletten in Regensburg künftig als Unisex-Toiletten auszuweisen.

Ausgangspunkt war ein Antrag der Grünen Stadtratsfraktion aus dem Herbst 2025. Ziel war es, den Zugang zu Toiletten für alle Menschen zu verbessern, auch für diejenigen, die sich nicht in die Kategorien männlich oder weiblich einordnen.

Die Prüfung der Verwaltung zeigt: Besonders geeignet sind Anlagen mit Einzelkabinen, die bereits heute separat zugänglich und abschließbar sind. An vier Standorten (Schwanenplatz, Proskestraße, Kumpfmühler Straße und Aberdeenpark) kann daher mit vergleichsweise geringem Aufwand eine geschlechtsneutrale Nutzung ermöglicht werden. Geplant ist vor allem eine einheitliche, klare Beschilderung mit „WC“ statt geschlechtsspezifischer Symbole.

Die grüne Fraktion begrüßt die Entscheidung ausdrücklich. „Öffentliche Toiletten müssen für alle Menschen zugänglich sein, unabhängig von Geschlecht oder Identität“, so stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Helene Sigloch. “Mit diesem Beschluss wird ein erster, pragmatischer und kostengünstiger Schritt hin zu mehr Inklusion im Alltag gemacht.”, so Sigloch weiter.

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