Grüne begrüßen Aufarbeitung der Regensburger NS-Geschichte

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt den am 8. Juli 2020 im Bildungsausschuss gefassten Beschluss, sämtliche Straßennamen, Plätze und Gebäude im Stadtgebiet auf einen Zusammenhang zur Zeit des Nationalsozialismus oder andere antidemokratische Zusammenhänge zu prüfen. Dazu erklärt Yasmin Hopp, Stadträtin und Koordinatorin der Grünen im Bildungsausschuss: „Eine verantwortungsbewusste Gedenkpolitik sollte das Ziel haben, die gesamte Geschichte unserer Stadt aufzuarbeiten und die Ergebnisse daraus öffentlich zu präsentieren. Es freut uns sehr, dass wir hier zu einem einstimmigen Beschluss gekommen sind.“


Die umfassende Überprüfung bietet aus Sicht der Grünen Gelegenheit, auch weitere Kriterien heranzuziehen. Die Grüne Stadtratsfraktion hatte deshalb in einem Änderungsantrag vorgeschlagen, Straßennamen, Plätze und Gebäude im Stadtgebiet auch auf einen Zusammenhang zur Kolonialgeschichte zu untersuchen. Der Grüne Änderungsantrag wurde modifiziert übernommen und in der Beschlussvorlage ergänzt. „Auch in unserer Stadt gibt es Spuren des Kolonialismus“ erklärt Daniel Gaittet, Stadtrat und Mitglied im Bildungsausschuss. „Das dürfen wir nicht ignorieren“ so Gaittet weiter, „deshalb freut es uns sehr, dass unser Antrag in den Beschluss aufgenommen wurde.“

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