Bericht von der VFB-Ausschuss-Sitzung im Juli
In der Juli-Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses wurden dem Stadtrat die aktuellen Planungen für die Weiternutzung der ehemaligen REWAG-Zentrale in der Greflingerstraße vorgestellt, die die Stadt nach dem Umzug des städtischen Energieversorgers erworben hatte. Nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung soll hier künftig ein neues Verwaltungszentrum entstehen, das bisherige externe Unterbringungen städtischer Ämter bündelt.
„Wir finden die Idee eines dritten Rathauses in der Greflingerstraße überzeugend“, so Finanzausschuss-Mitglied Dr. Stefan Christoph. So könne man dauerhaft die Mietkosten für Gebäude sparen, in denen Teile der Stadtverwaltung im Moment untergebracht sind. Das habe auch das Potential den angespannten Verwaltungshaushalt der Stadt zu entlasten. „Uns überzeugt außerdem die Planung, die einen ämterübergreifenden Austausch und die Zusammenarbeit auch baulich vorsieht. Seit Jahren ist unser Credo, dass die Stadtverwaltung über Ämtergrenzen hinweg denken und mehr in Projektstrukturen arbeiten soll.“, so Christoph weiter. Das setze Synergieeffekte frei und schaffe mehr Effizienz in der Arbeit der Verwaltung.
Dass das Bestandsgebäude erhalten und damit graue Energie gespart werden soll, halten die grünen Mitglieder im Verwaltungs- und Finanzausschuss für eine nachvollziehbare Entscheidung. „Dass die CO2-Bilanz im Bau mitgedacht wird, ist aus Klimaschutzsicht positiv. Dass durch Desk-Sharing der Platz effektiver genutzt wird als bisher ist auch ressourcenschonend.“ Insgesamt waren die grünen Mitglieder des Ausschusses von den Plänen der Verwaltung angetan und haben sie in ihrem Plan für eine baldige Umsetzung bestärkt.
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