Pressemitteilung
Jürgen Mistol freut sich über neuen Anlauf zu Verbesserungen beim Altstadtbus
„Kleinere Fahrzeuge, die speziell für historische Stadtzentren konzipiert und möglichst elektrisch betrieben sind, könnten schon längst auf der Altstadtbuslinie unterwegs sein, wenn man es denn nur wollte“, sagt Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Mistol zur wieder aufgeflammten Diskussion um den Altstadtbus. „Die hohe Fußgängerfrequenz in den Gassen, in denen derzeit die Standardbusse mit Dieselantrieb verkehren, schreit aus meiner Sicht förmlich nach einer passgenauen Lösung, die in vielen anderen historischen Innenstädten längst umgesetzt ist. Insofern müsste man in Regensburg nicht einmal den Stein des Weisen neu erfinden, sondern nur einen Blick über den Tellerrand wagen.“
Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte schon im Dezember 2008 einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, der den Einsatz kleinerer und möglichst emissionsfreier Fahrzeuge auf der Altstadtbuslinie zum Ziel hatte. Diese politische Willensbekundung sollte dann der RVB-Geschäftsführung übermittelt werden. Der Antrag war damals aber von einer Mehrheit aus CSU, SPD, Freien Wählern und FDP abgelehnt worden. Eine weitere Initiative der Grünen im vergangenen Jahr führte ebenfalls nicht zum Erfolg. Jürgen Mistol: „Insofern freut es mich, wenn Stadtmarketing-Chef Michael Quast einen neuen Anlauf unternimmt.“ Auch die Unterstützung des Leiters des Amtes für Stadtentwicklung, Anton Sedlmeier, und des Vorsitzenden der Werbegemeinschaft der Altstadtkaufleute, Rolf Kammermeier, sei von großem Vorteil. „Da kommt wieder Bewegung in die Sache.“
Dass für den RVB-Geschäftsführer Bernd-Reinhard Hetzenecker Elektrobusse kein Thema sind, wundert Jürgen Mistol nicht. „Hier bleibt er seiner jahrelang vertretenen Linie treu. Für ihn gibt es nicht anderes außer dem Dieselantrieb. Wenn wir uns im Stadtrat allerdings einig wären, müsste auch Herr Hetzenecker über seinen Schatten springen.“ Er appelliert an alle Fraktionen, die damals den Antrag der Grünen abgelehnt hatten, in sich zu gehen, sich über die Möglichkeiten zu informieren und den aktuellen Vorschlag vorurteilsfrei zu bewerten. „Die Flanierqualität in den Wohnverkehrsstraßen würde deutlich zunehmen, die Menschen müssten endlich keine Abgase mehr einatmen und die Akzeptanz der Buslinie würde steigen. Ich bin mir sicher, dass eine solche Investition gut angelegtes Geld wäre.“
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