Legales Graffiti: Mehr Flächen zur Gestaltung

Die Verwaltung wird gebeten, im zuständigen Ausschuss über Möglichkeiten für legales Graffiti in Regensburg und ihre Nutzung zu berichten sowie zu prüfen, wie mehr Flächen zur Gestaltung geschaffen werden können. Bei Bericht und Prüfung soll insbesondere auf folgende Fragen eingegangen werden:

1. Können neben der 24-Stunden-Galerie weitere Betonwände an geeigneten Orten im Stadtgebiet für legales Graffiti aufgestellt werden?

2. Können Fassaden von städtischen Immobilien, für die der Abriss bereits beschlossen wurde, für legales Graffiti freigegeben werden?

3. Können Einrichtungen der (städtischen) Jugendarbeit über kurzfristige Möglichkeiten für legales Graffiti informiert werden, die sich zum Beispiel durch einen Abriss ergeben?

4. Können neben dem linken Brückenpfeiler der Oberpfalzbrücke weitere Brückenpfeiler im Stadtgebiet für legales Graffiti freigegeben werden?

5. Kann auf die Pflicht zur Voranmeldung beim linken Brückenpfeiler der Oberpfalzbrücke verzichtet werden?

6. Kann die Oberpfalzbrücke auch nach einer Sanierung ein Ort für legales Graffiti bleiben?

7. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, im Einvernehmen mit den Eigentümer*innen, Fassaden von privaten Immobilien für legales Graffiti freizugeben?

8. Können in Kooperation mit demFanprojekt Regensburg weitere Orte im Stadtgebiet für legales Graffiti der Jahn-Fanszene gefunden werden?

Begründung:

Die Stadt Regensburg hat bereits erkannt, dass bei Graffiti eine reine Verbotspolitik nicht zum Ziel führt. Bei den Jugendzentren Arena, Fantasy, Kontrast, Königswiesen und Utopia sowie vier Spielplätzen gibt es Möglichkeiten für legales Graffiti.

Hinzu kommt noch die 24-Stunden-Galerie und der linke Brückenpfeiler der Oberpfalzbrücke. Diese wenigen Flächen zur Gestaltung abseits der Jugendzentren sind jedoch oft bereits von etablierten Artists eingenommen.

Der Platz für Jugendliche, die sich mit legalem Graffiti ausprobieren möchten, ist knapp. Auch der Jahn-Fanszene fehlen Orte für legales Graffiti. Deshalb wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, wie mehr Flächen zur Gestaltung geschaffen werden können.

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