Antragstext:
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, an welchen städtischen Standorten (wie z.B. Bürgerbüros oder Stadtbüchereien) Sammelstellen für alte oder defekte Elektro-Kleingeräte eingerichtet werden können.
Begründung:
Die Sammelquote für Elektro-Kleingeräte liegt bundesweit unter den europäischen Zielvorgaben. Leider bewahren viele Menschen defekte oder alte Elektro-Kleingeräte zu Hause auf oder entsorgen diese im Restmüll, da der Weg zur nächsten Sammelstelle zu weit ist oder diese nicht bekannt sind.
In Regensburg gibt es bereits bestehende Abgabemöglichkeiten: Der Recyclinghof und einzelne Spezial-Sammelstellen wie die Handy-Sammelbox in der Stadtbücherei am Haidplatz oder das Angebot des Computerspende e.V.; zusätzlich zu bestehenden Rücknahmepflichten des Handels.
Die bestehenden Abgabemöglichkeiten sind wichtig und funktionieren auch grundsätzlich. Damit Bürger*innen häufiger Elektro-Kleingeräte abgeben, braucht es zusätzliche, niedrigschwellige Sammelstellen. Idealerweise dort, wo ohnehin viele Menschen regelmäßig vorbeikommen.
Durch zusätzliche Sammelstellen, zum Beispiel in den Bürgerbüros oder den Stadtbüchereien, könnte die Stadt die Wege für Bürger*innen verkürzen, Entsorgungen von Elektro-Kleingeräten im Restmüll reduzieren, die Sammelquote erhöhen und ein sichtbares Zeichen für Kreislaufwirtschaft setzen.
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