Museumsschifffahrtskonzept aus einem Guss

Die Verwaltung wird gebeten, in den weiteren Verhandlungen mit dem Freistaat über das Museum der Bayerischen Geschichte darauf zu drängen, dass der ‚Arbeitskreis Schiffahrts-Museum Regensburg e.V.’, dessen Museumsschiffe seit vielen Jahren am Marc-Aurel-Ufer vor Anker liegen, an der Entwicklung eines Museumsschifffahrtskonzepts aus einem Guss beteiligt wird.

Begründung:
Der letzten Verwaltungsvorlage zum Museum der Bayerischen Geschichte war zu entnehmen, dass vor dem zukünftigen Museum an der Donaulände am heutigen Donaumarkt möglicherweise ein Museumsschiff ankern wird. Auf Nachfrage unserer Fraktion in der Sondersitzung des Stadtratsplenums am 20.03.2012 wurde von der Verwaltung dann konkretisiert, dass es sich dabei nicht um eines der beiden bereits in Regensburg beheimateten Museumsschiffe des Regensburger Schifffahrtsvereins handelt wird, sondern um eine Option des Museums selbst.

Mit der gemeinsamen Erarbeitung eines Schifffahrtsmuseumskonzepts soll eine unproduktive Konkurrenzsituation vermieden werden. Ziel sollte eine symbiotische Zusammenarbeit und möglicherweise einer Aufgabenteilung sein. Da das Museum der Bayerischen Geschichte das 19. und 20. Jahrhundert im Brennglas beleuchten wird, müsste sich nach unserem Dafürhalten das industriegeschichtliche Auftreten des Schifffahrtsmuseums gut eingliedern lassen. Die Regensburger Verwaltung kennt alle beteiligten und zu beteiligenden Akteure und könnte Synergien für alle, vor allem aber für das Publikum schaffen.

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