Potentiale nutzen – Solar auf städtischen Dächern. Ein Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität

Antrag

folgenden Antrag bitten wir auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des zuständigen Ausschusses aufzunehmen.

Die Stadtverwaltung prüft sämtliche städtischen Liegenschaften in Hinblick auf ihre Eignung für Photovoltaikanlagen auf Dächern und an Fassaden. Im Zuge dieser Prüfung soll ein Eignungskataster aller möglichen Gebäude und Flächen erstellt werden.

Es sollen daher
– sämtliche Dächer auf ihren statischen und baulichen Zustand und geeignete Dachausrichtung für Photovoltaikanlagen überprüft werden.
– Fassadenflächen hinsichtlich ihrer Eignung für Fassadenmodule identifiziert werden.
– städtische Töchter gebeten werden, ihre Liegenschaften ebenfalls auf Eignung zu prüfen. Die Dächer in gutem Zustand mit geeigneter Ausrichtung und geeigneten Fassaden sollen auf der städtischen Internetseite veröffentlicht werden. Die Flächenauswahl ist aktiv Dritten aus dem Bereich von Dienstleistern für Mieterstrommodelle anzubieten.

Begründung:
Unser gemeinsames Ziel ist die Klimaneutralität der Stadtverwaltung bis zum Jahr 2030. Im Monitoringbericht Energie- und Klimaschutzmanagement 2019, vorgestellt im Ausschuss für
Umweltfragen, Natur- und Klimaschutz am 04.02.2020, wird lediglich ein Anteil von 6,9 % erneuerbarer Energie, bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch des Stadtgebietes angegeben.

Hier zeigt sich dringender Handlungsbedarf. Die Grundvoraussetzung hierfür ist eine exakte Bestandsaufnahme der städtischen Liegenschaften auf Eignung für Photovoltaikanlagen. Die Nutzung städtischer Dach- und Fassadenflächen ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.
Eigenstromverbrauch durch städtische Institutionen ist deutlich günstiger als die aktuellen Stromtarife. Wirtschaftliche Gründe sprechen daher ebenfalls für die Installation von Photovoltaik. Die Stadtverwaltung prüft und dokumentiert jährlich bereits den Zustand ihrer Gebäude. Das
resultierende Reporting kann ohne weiteres für die genannten Zwecke verwendet werden. Der zusätzliche Aufwand für die Verwaltung ist auf diese Weise relativ gering. Die Maßnahme kann daher einfach und zügig umgesetzt werden.

Mit Umsetzung dieses Beschlusses geht die Kommune mit gutem Beispiel für den gesamten Immobilienbestand der Stadt voran.

Mit freundlichen Grüßen
Maria Simon, Fraktionsvorsitzende
Stefan Christoph, Fraktionsvorsitzender

Initiator*innen: Anna Hopfe, Yasmin Hopp, Maria Simon, Hans Teufl

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel