Pressemitteilung
Jürgen Mistol hält stärkere Kontrollen der Firmen für dringend notwendig
“Ob es sich für Regensburg tatsächlich um einen Sturm im Wasserglas handelt, ist meiner Meinung nach noch nicht schlussendlich geklärt“, sagt Fraktionsvorsitzender Jürgen Mistol (Bündnis 90/Die Grünen) zu den Äußerungen von Rechts- und Umweltreferent Dr. Wolfgang Schörnig, der für die Stadt Regensburg bereits Entwarnung gab. Wie berichtet, steht die Firma TechnoSan aus dem oberbayerischen Krailling in Verdacht, schon vor Jahren illegal insgesamt etwa 1,4 Millionen teilweise mit Quecksilber belastetes Material an diverse andere Unternehmen geliefert zu haben, unter anderem auch an die Firma Rösl in Dechbetten.
Es sei ja erfreulich, wenn bei den Kontrollen des Sickerwassers aus der Tongrube bislang keine Auffälligkeiten festzustellen waren, so Jürgen Mistol. „Mir ist bisher aber nicht bekannt, ob sich das vor neun Jahren angelieferte Material immer noch in Dechbetten befindet oder ob es vielleicht anderweitig verwendet wurde. Deswegen habe ich Herrn Dr. Schörnig auch angeschrieben. Mir stellt sich die Frage, ob überhaupt zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, wo das damals von TechnoSan gelieferte Material heute lagert.“
Wie wenig gut Eigenkontrollsysteme von Entsorgungsunternehmen funktionieren, habe man ja schließlich im vergangenen Jahr bei den Ablagerungen auf den Winzerer Höhen gesehen, bei denen Material ausgebracht worden war, das nicht der Genehmigung entsprach. Jürgen Mistol: „Insofern halte ich stärkere Kontrollen seitens der Behörden für dringend notwendig.“ Auch damals, so der Grünen-Politiker, seien es Hinweise aus der Bevölkerung gewesen und nicht Kontrollen des Amtes, die zur Aufdeckung der Verstöße geführt hatten.
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