Weiterführung der Fachstelle InMigra-KiD

Antrag 19.10.2022

1. Der Stadtrat/der Ausschuss stellt fest, dass die Integration von Kindern mit Migrationsgeschichte einen dauerhaften Bedarf in der Stadt Regensburg darstellt.

2. Die Fachstelle InMigra-KiD wird durch die Stadt Regensburg verstetigt.

3. Die notwendigen Stellen und Mittel dazu werden im Haushalt bereitgestellt. Kw-Vermerke für die entsprechenden Planstellen werden ab dem Stellenplan 2024 entfernt.

Begründung:

Im Jahr 2007 beschloss der Jugendhilfeausschuss die Einführung der Fachstelle InMigra-KiD als Projekt. 2016 und 2018 wurde eine Weiterentwicklung bzw. ein Ausbau der Fachstelle beschlossen. Seit 15 Jahren bietet die Fachstelle InMigra-KiD Unterstützung bei der Integration von Kindern mit Migrationsgeschichte insbesondere für Kindergärten, Schulen und in der Jugendhilfe an. Kernbestandteil des Angebots ist dabei das Angebot der Sprachmittlung für Bildungs- und Jugendhilfeeinrichtungen auf Basis ehrenamtlichen Engagements. Darüber hinaus bietet die Fachstelle Informationen für Eltern ebenso wie für Fachkräfte aus dem Erziehungs-, Bildungs- und Jugendarbeitsbereich an, sowie regelmäßige Netzwerktreffen und Fortbildungsangebote für diese Fachkräfte.

InMigra-KiD wird mittlerweile weit über die Grenzen der Stadt hinaus als großer Erfolg wahrgenommen und ist ein Vorzeigeprojekt für die Integration von Kindern mit Migrationsgeschichte mitsamt ihren Familien. Folgerichtig sollte das inzwischen nach 15 Jahren gut etablierte Projekt innerhalb der Jugend- und Familientherapeutischen Beratungsstelle der Stadt Regensburg im Amt für Jugend und Familie verstetigt und der Personalbedarf dauerhaft festgestellt werden.

Initiator*innen: Stadtrat Stefan Christoph, Stadträtin Theresa Eberlein

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