Wie fahrradfreundlich ist Regensburg?

Verkehrspolitische Radtour, 20.09.2014:

Das Radfahren in der Regensburger Altstadt bleibt ein heißes Eisen. Klaus Wörle (ADFC) und Wolfgang Bogie (VCD) zeigten bei der Fahrradtour wie sie sich eine radfahrfreundliche Altstadt vorstellen und an welchen Stellen sie das Gefahrenpotenzial besonders hoch einschätzen. Viele Stadträte – von den Grünen Maria Simon, Walter Erhard und Jürgen Mistol – nahmen an der zweistündigen Tour teil: Sie machten sich ein Bild von der Lage, um besser darüber entscheiden zu können, welche Änderungen für Radfahrer in der Innenstadt sinnvoll sind.

Die Entscheidung im Stadtrat, wie es mit einer großflächigen Öffnung der Altstadt für den Radverkehr aussieht, steht bislang noch aus. „Jetzt gilt es den Koalitionsvertrag umzusetzen und im kommenden Haushalt für das nötige Geld und ausreichend Personal zu sorgen, damit Regensburg eine fahrradfreundliche Stadt wird“, resümiert Jürgen Mistol.

Der Koalitionsvertrag sieht vor, zügig die Prioritätenliste des Radverkehrskonzepts umzusetzen, Fußgängerzonen und Alleenstrecken probeweise für den Radverkehr zu öffnen und Fahrradabstellmöglichkeiten zu schaffen. Ferner soll geprüft werden, ob an Ampeln/Kreuzungen Fahrradvorrangschaltungen oder vorgezogene Aufstellflächen geschaffen werden können. Auch eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer zwischen Weichs und dem Grieser Spitz soll in dieser Wahlperiode gebaut werden.

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