Wir freuen uns sehr, dass der Kulturraum M26 in der Maximilianstraße 26 verstetigt wird. Seit seiner Eröffnung ist das M26 ein lebendiger Begegnungsort für Kunst, Kultur und Gesellschaft. Die Räumlichkeiten haben sich etabliert: Mit über 350 Veranstaltungen und rund 30.000 Besucher*innen allein im Jahr 2024 war das M26 ein stark frequentierter soziokultureller Raum. Eine umfangreiche Befragung von Passant*innen und den umliegenden Geschäften und Lokalen hat gezeigt, welch eine große Bereicherung das M26 für die Maximilianstraße und für die gesamte südliche Innenstadt ist. Eine Masterarbeit wird ab Herbst diesen Jahres außerdem detaillierter weitere Faktoren wie die Auswirkungen des Angebots und die Sozialrendite (also der in Geld messbare Mehrwert für die Gesellschaft) erforschen.
Im Kulturausschuss des Stadtrats fiel am 23.7.2025 die Entscheidung, das M26 dauerhaft zu verankern und zu fördern. Die breite Unterstützung im Stadtrat unterstreicht, wie sehr das M26 für den öffentlichen Raum, für Teilhabe und kulturelle Vielfalt steht.
Unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Helene Sigloch freut sich über die Verstetigung: „Als grüne Fraktion unterstützen wir ausdrücklich kulturelle Zwischennutzungen, um Leerständen vorzubeugen. Wenn dann eine Zwischennutzung so gut wie das M26 funktioniert, dann sollte das auch verstetigt werden. Genau solche Orte brauchen wir in Regensburg.“
Dr. Sigloch weist besonders auf die unterschiedlichen Formate im M26: Ausstellungen, Workshops und gesellschaftliche Diskussionen wurden und werden veranstaltet von Kulturpat*innen, Vereinen und Initiativen, die Verantwortung und Gestaltung übernehmen. Im Community-Café verweilen Arbeitende mit ihrem Laptop oder Menschen, die auf ihren Termin beim Amt für Integration und Migration warten – ganz ohne Konsumzwang.
„Die Maxstraße ist das Verbindungsstück zwischen Bahnhof und der Altstadt. Das M26 ist am Anfang der Straße ideal platziert: als Ort, der Kunst, Kultur und gesellschaftliche Teilhabe verbindet. Auf dieses Projekt können wir wirklich stolz sein,“ so Wiebke Richter, Mitglied der Grünen Fraktion im Kulturausschuss. „Wir sind gespannt auf die Ergebnisse der geplanten Studie.“
Für uns als grüne Fraktion bedeutet die Verstetigung des M26 eine wichtige Perspektive für die Innenstadtentwicklung: ein Ort, der Kunst, soziale Begegnung und kulturelle Bildung in den Mittelpunkt stellt und einen lebendigen Diskursraum eröffnet – inklusiv, solidarisch und kreativ.
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